Shida Bazyar

deutsche Schriftstellerin; Romane u. a. "Nachts ist es leise in Teheran", "Drei Kameradinnen", "Die Lücken"

* 1988 Hermeskeil

Herkunft

Shida Bazyar wurde 1988 in Hermeskeil in Rheinland-Pfalz geboren. B.s iranische Eltern, die im kommunistischen Widerstand in Iran aktiv waren, flüchteten 1987 - acht Jahre nach der Islamischen Revolution 1979 - nach Deutschland.

Ausbildung

B. studierte mit einem Studienstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung an der Universität Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus.

Wirken

Erfolg mit Debütroman

Erfolg mit Debütroman Nach ihrem Studium zog B. nach Berlin, wo sie in der Jugendbildungsarbeit tätig wurde. Daneben veröffentlichte sie Texte in Zeitschriften und Anthologien und war 2012 im Rahmen der Klagenfurter Tage der Deutschsprachigen Literatur Stipendiatin im Literaturkurs.

2016 erschien ihr Debütroman "Nachts ist es leise in Teheran", der aus vier Perspektiven die Geschichte einer iranischen Exilfamilie erzählt. Den Ausgangspunkt der Erzählung bildet die Flucht der Eltern, die ihr Heimatland aufgrund ihres politischen Engagements nach der Islamischen Revolution 1979 verlassen müssen und nach Deutschland ziehen, wo ihre beiden Kinder aufwachsen. "Ich würde mir wünschen, dass bei der Lektüre meines Romans ein Gefühl dafür aufkommt, wie komplex die einzelnen Schicksale von Flüchtlingsfamilien sind", ...